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Bezirksaltenwohnheim
Tigring
Der zweite Frühling in netter Gesellschaft |
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Schlossstraße 10, 9062 Moosburg, Tel. (04272) 835 11 |
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Chronik des Hauses Das heutige Herrenhaus oder Schloss in Tigring ist in seiner jetzigen Gestalt ein Bau des 17. Jahrhunderts aus welcher Zeit auch die Stuckdecken dreier Räume stammen. Es dürfte, wie so mancher andere Adelssitz der Umgebung aus einem älteren bäuerlichen Hof entstanden sein. Der Erbauer ist wahrscheinlich Johann Ernst Freiherr von Deutenhoffen (Teutenhoffen), auf den auch die Inschrift J.E.v.T. am Eingan zur Gruftkapelle hinweist. Und zwar muss dies schon vor 1662 geschehen sein, da Deutenhoffen in diesem Jahr Freiherr wurde, die Inschrift aber nur den einfachen Adelstitel aufweist. Von den erst seit dem 17. Jahrhundert wieder bekannten Besitzern taucht urkundlich zuerst der obgenannte Johann Ernst Freiherr von Deutenhoffen auf, der aus einer ursprünglichen bayrischen, dann Tiroler Familie stammend, sich nebst seinen Söhnen Filipp-Jakob und Johann-David in Kärnten größeren Grundbesitz erwarb. So besaßen sie unter anderem die Schlösser Drasing, Ehrenhausen, Hallegg, Hornstein, Mageregg, Seltenheim und auch Tigring, nebst dem heutigen Hause Herrengasse 14 in Klagenfurt. Nach Johann Ernst´s Tod 1671 fiel Tigring an seinen Sohn Johann-David (verst. 1723), dessen einziges Kind Maria Eleonora, vermählt mit Josef Benedikt Freiherrn von Fromiller das Gut erbte und es hernach ihrer Tochter Maria-Johanna, vermählt mit Ferdinand Leopold Freiherrn von Rechbach überließ. Nach der Letzteren Tode 1743 kam Tigring an ihren Mann, der 1758 starb und es seiner 2. Frau Maria Viktoria, geb. Freiin von Staudach, vererbte. Im Jahre 1953 hat der Letztbesitzer, Karl M. Benedek, sämtliche landwirtschaftlich genutzten Grundstücke und die Wirtschaftsgebäude vom Gut Tigring abgetrennt und an Herrn Franz Kogler verkauft. Beim Schloss selbst verblieben nur 8.426 m², meist Gartenfläche. Am 01.11.1954 kaufte der Bezirksfürsorgeverband Klagenfurt unter Bezirkshauptmann Dr. Winfried Marko das Schloss und das dazugehörige Grundstück zur Errichtung eines Bezirksaltersheimes. Die Bauzeit erstreckte sich von März 1955 bis zur Eröffnung des Heimes am 04.12.1955
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